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Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung

Polyurethan Entwicklung

Mit der Eröffnung des neuen Polyurethan Labors im Jahre 2001 machte Trelleborg Sealing Solutions deutlich, welchen Stellenwert diese Werkstoffgruppe für die dynamische Dichtungstechnik im Unternehmen hat.

Seither haben wir unsere Leistungsfähigkeit im Bereich der PU-Entwicklung deutlich steigern können.


Heute bieten wir unseren Kunden

  • Die gezielte Zusammenstellung eines leistungsfähigen Werkstoffportfolios, um die Performance unserer Standardprodukte deutlich anzuheben.
  • Nach Kundenvorgaben fokussierte Entwicklung, d.h. PU-Werkstoffe taylor-made.
  • Alle Voraussetzungen, um die Entwicklung von Hochleistungswerkstoffen gezielt anzugehen:

    • Chemiereaktor mit der Möglichkeit der geregelten Temperaturführung - Entstehung des Vorpolymers
    • Vernetzungsstation mit hochtourigem Rührwerk - Vermischung der Vorpolymeren mit Vernetzer
    • Temperaturgeregelter Gießtisch um die Verfestigung des Gemisches zu steuern
    • Granulator zur Zerkleinerung der PUR Halbzeuge
    • Speziell aufgebaute Werkzeuge um die Anfertigung von serienidentischen Prototypen und Prüfkörpern für Laboruntersuchungen zu ermöglichen
    • Fertigungsidentische Spritzgussmaschine mit zusätzlichen Softwareoptionen zur Qualitätssicherung und Prozessfähigkeitsuntersuchung
    • Hochqualifiziertes Personal mit langjähriger Erfahrung

  • Herstellung von thermoplastischen Polyurethane (TPUs) unter Berücksichtigung ihrer chemischen, physikalischen, tribologischen und mechanischen Eigenschaften durch den Aufbau von angepassten Molekülstrukturen im Technikumsmassstab.

Während der chemischen Synthese werden dabei die drei Grundkomponenten Isocyanat, Polyol und Vernetzer gezielt variiert. Teilweise werden zudem noch Additive eingebunden und im Weiteren noch eine ganze Menge an Erfahrung.


Mit diesen Bestandteilen können wir Folgendes beeinflussen:

  • Dämpfungseigenschaften
  • Druckverformungsrest
  • Steifigkeit
  • E-Modul
  • Extrusionsfestigkeit
  • Hoch- und Tieftemperaturverhalten
  • Chemische Beständigkeit
  • Reibverhalten

Die Rezepturen und Messdaten der Werkstoffprüfungen werden genau protokolliert. Wir können z.B. Spannungs-Dehnungs-Kurven mittels der Meßwerte des Zugversuchs in unserem FEM-Berechnungssystem erstellen. Damit gelingt es uns, das Dichtungsverhalten hinsichtlich bestimmter Kriterien zu simulieren, so dass wir ausgehend von einer vorgegebenen Teilegeometrie, Rückschlüsse auf den optimal geeigneten Werkstoff ziehen können.



Die zukünftigen Generationen von verbesserten TPUs sind typischerweise in den folgenden Anwendungsbereichen platzierbar:

  • Pneumatik und Hydraulik: Stangen - und Kolbendichtungen
  • Abstreifelemente
  • Rotationsdichtungen
  • Ventile
  • Technische Formteile, insbesondere mit multifunktionaler Beschaffenheit