Trelleborg sponsert GreenTeam der Uni Stuttgart

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Trelleborg sponsert GreenTeam der Uni Stuttgart

Trelleborg Sealing Solutions unterstützt das GreenTeam der Universität Stuttgart mit Dichtungen und Know-how für seinen neuen Elektro-Rennwagen.

Stuttgart, 4. September 2019: Trelleborg Sealing Solutions ist offizieller Sponsor des GreenTeams der Universität Stuttgart und versorgt die angehenden Ingenieure mit Dichtungen für ihre Elektro-Rennwagen. Bei diesem Projekt konstruieren Studierende ein Jahr lang ihren eigenen Rennboliden und nehmen damit am internationalen Wettbewerb Formula Student teil. Im Rahmen der Partnerschaft mit Trelleborg profitieren die Studenten nicht nur von Produkten, sondern auch vom Know-how des Dichtungsspezialisten, der hochwertige Lösungen für den E-Mobility-Bereich entwickelt.

„In unserem Projekt GreenTeam bauen mehr als 60 Studierende aus den unterschiedlichsten Studiengängen einen rein elektrisch betriebenen Rennwagen, mit dem wir regelmäßig an internationalen Wettbewerben teilnehmen“, sagt Florian Fröhlich vom GreenTeam Uni Stuttgart e.V. „Seit 2010 steht das Team un-unterbrochen in den Top 10 der Weltrangliste der Elektro-Rennwagen. Doch ohne Sponsoren und Förderer lassen sich diese Erfolge nicht umsetzen. Wir sind auf den Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer mit Industrie und Wirtschaft angewiesen. Mittlerweile sind Partnerschaften entstanden, in denen für uns angehende Ingenieure, Informatiker und Betriebswirtschaftler eine enorme Innovationskraft steckt. Mit Trelleborg steht uns ein starker Partner zur Seite, der uns mit seinem Know-how rund um Dichtungen für den E-Mobility-Einsatz unterstützt.“

Seit 2018 engagiert sich Trelleborg Sealing Solutions für das Projekt GreenTeam und ist seit diesem Jahr offizieller Sponsor des studentischen Rennstalls. Neben einer finanziellen Unterstützung liefert der Dichtungsexperte O-Ringe, Radial-wellendichtringe und Bonded Seals für den Elektro-Rennwagen, mit dem die Stuttgarter Studierenden im Konstruktionswettbewerb Formula Student gegen Teams aus der ganzen Welt antreten. Sie müssen die Jury nicht nur mit dem technischen Design des Boliden und Konstruktionsleistungen in bestimmten Fahrdisziplinen überzeugen, sondern auch mit einer innovativen Geschäftsidee zur Vermarktung des Fahrzeugs.

Vor allem die Elektrifizierung erfordert von den Studierenden von Beginn an eine umfassende Auseinandersetzung mit Themen wie Regelungstechnik, Leistungs-elektronik und Fahrdynamik. Das Stuttgarter GreenTeam hat hierfür einen Elektromotor selbst entwickelt, konstruiert und gefertigt. Dieser kam erstmalig in der Teamgeschichte dieses Jahr zum Einsatz. Im Herzen des Elektrorennwagens wurde eine für die Rennserie einmalige Ölkühlung der Batterien ermöglicht, bei der jede Zelle im Öl arbeitet.

„Der Motorsport stellt hohe technische Anforderungen, besonders auch an Dichtungen. Und der Formula Student Wettbewerb hat hier strenge Richtlinien, an die sich die angehenden Ingenieure halten müssen“, sagt Julian Feucht, Sales Engineer Automotive Hub Europe bei Trelleborg Sealing Solutions Germany. „Aufgrund des Öls für das Thermomanagement in der Batterie müssen die Dichtungen spezifischen Anforderungen standhalten und eine Leckage im Antriebsstrang oder an der Batterie wäre sehr gefährlich – gerade auch, weil das GreenTeam auf eine starke 600-Volt-Technologie setzt. Mit unseren Produktlösungen kann es erst gar nicht zu einer undichten Stelle kommen.“

Dass das GreenTeam aus Stuttgart beim elektrischen Antrieb alles richtig gemacht hat, zeigt das Ergebnis beim diesjährigen Formula Student Wettbewerb am Hockenheimring: Das Team holte sich den ersten Platz in der Disziplin Acceleration.

„Wir sind beeindruckt von der Eigenleistung und Expertise der Studenten und unterstützen sie begeistert mit unserem Know-how rund um die richtige Dichtung“, sagt Julian Feucht. „Wir haben zum Beispiel festgestellt, dass der E-Motor durch die hohen Beschleunigungswerte kritische Temperaturbereiche erreichen kann. Eine verbesserte Kühlung kann zu einer deutlich höheren Geschwindigkeit beitragen, etwa durch den Einsatz unserer neuen E-Mobility-Dichtung HiSpin – vielleicht können wir das schon in der nächsten Rennsaison umsetzen. Die Nachwuchsingenieure sammeln so wertvolles Wissen, gleichzeitig können wir uns als innovativer und attraktiver Partner zeigen.“